Internationale Versammlung in Trier

Vom 23. bis zum 26. April 2018 versammelten sich die Präsidentinnen unsrer Föderationen in Trier, um wichtige Angelegenheiten unseres Ordensinstitutes zu besprechen und die für 2019 anstehende Konföderationsversammlung in Köln vorzubereiten. Anwesend waren: Sr. Marie Véronique Ducroq (Rouen) mit ihrer Assistentin Sr. Marie Anne Mailloux (Craon) aus der französischen Föderation, Sr. Marie Blandyna Michniewicz (Warschau) aus der polnischen Föderation, Sr. Maria Ester Stucchi (Ronco di Ghiffa) aus der italienischen Föderation, Sr. Immaculata Franken (Tegelen) aus der niederländischen Föderation, Sr. Mirijam Schaeidt (Trier) aus der deutschen Föderation und Sr. Theresia Lanfermann aus Köln als Föderationssekretärin . Aus organisatorischen Gründen fand die Tagung nicht in unserem Kloster statt, sondern in der Abtei St. Matthias, wo die Gruppe sehr gastfreundlich aufgenommen wurde.


Eine Begegnung mit unserem Konvent  stand natürlich auch auf dem Programm. Mit großer Freude feierten wir hier in Kürenz mit den Gästen die Eucharistie und tauschten uns – zum Teil „mit Händen und Füßen“ – im Sprechzimmer und während des Klosterrundgangs mit ihnen aus. Es war schön,  die tiefe mitschwesterliche Verbundenheit auch jenseits von Sprache zu erleben – oder vielleicht durch die Sprachbarrieren hindurch erst recht zu spüren. Bei Gott gibt es solche Barrieren ja nicht …


Den Abschluss des Treffens bildeten eine kleine Stadtbesichtigung und eine Fahrt nach Luxemburg. Dort ging es vor allem darum, Sr. Agnes Siebenaller zu besuchen, die letzte überlebende Schwester von Kloster Peppingen. Sie wohnt heute in einer Seniorenresidenz in der Stadt Luxemburg, wo auch ihre Cousine als Ordensschwester wohnt. Anschließend fuhren wir zum Kloster Peppingen, wo das Ehepaar Schintgen versucht, die Anlage als geistliches Zentrum zu erhalten und möglichst auch wieder eine Gemeinschaft zu finden, die es wiederbesiedeln könnte. Mit viel Mühe und Engagement versucht das Ehepaar, das uns sehr herzlich aufnahm und zu einem reichhaltigen Abendessen einlud, das Kloster erst einmal wieder in Stand zu setzen und zu modernisieren.


Fazit: Es war eine erfreuliche Tagung, für die wir dankbar sein können!

 

Dieser Beitrag wurde unter Präsitreff veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.