Besuch der Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen

Mit freundlicher Genehmigung von F. Müller (VdW Südwest)
Architekt Max Dudler bei der Vorstellung des Bauprojekts

In diesen Tagen fand die vierte Sommerfachreise zum Thema „Demografie und Wohnen“ in Rheinland Pfalz statt. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen besuchte verschiedene Wohnprojekte unseres Landes. Es geht um bezahlbares, alters- und generationengerechtes sowie gemeinschaftliches Wohnen in verschiedenen Städten. Eines dieser Projekte ist das Wohnprojekt für betreutes, barrierearmes und bezahlbares Wohnen, das auf unserem Gelände geplant ist. Bauherrin ist die gbt Trier, der wir einen Teil des Geländes für dieses Projekt verpachtet haben. (Näheres dazu hier).

Ministerin Doris Ahnen besuchte das vom ebenfalls anwesenden renommierten Architekten Max Dudler (Zürich) entworfene Bauprojekt, das sich derzeit noch in der Planungsphase befindet,  zusammen mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen und der Architektenkammer Rheinland Pfalz, begleitet von Bürgermeisterin Elvira Garbes, Baudezernent Andreas Ludwig, dem Vorstand der gbt, Dr. Stefan Ahrling und Heinrich Masselter sowie dem ebenfalls beteiligten Architekten Peter Hardt aus dem deutsch-luxemburgischen Architektenbüro Weltzel-Hardt aus Trier, dem derzeitigen Kürenzer Ortsvorsteher Bernd Michels, dem Generalsuperior der Barmherzigen Brüder, Bruder Peter Berg und weiteren Vertretern des Vorstands der Barmherzigen Brüder sowie dem Leiter des Caritasverbandes Trier, Dr. Bernd Kettern. Die Barmherzigen Brüder und der Caritasverband werden die Verantwortung für die praktische Umsetzung des Projektes (Betreuung, Pflege, Hauswirtschaft etc.) übernehmen. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der  Immobilienabteilung unseres Bistums, die das Projekt von Anfang an durch Rat und Wissen wohlwollend begleitet haben.

 

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Einladung zum Gebet um geistliche Berufe

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Gemeinschaft, liebe Gäste!

Vielleicht habt Ihr mitbekommen, dass am 12. Mai, dem letzten Tag der diesjährigen hl. Rock-Tage – es war der Weltgebetstag für geistliche Berufe – ein 24-Stunden-Gebet in der Trierer Liebfrauenbasilika stattfand. Der Tag (und die Nacht!) war vom Team der Jugendarbeit und der Berufungspastoral des Bistums mit viel Liebe vorbereitet und durchgeführt worden. Wir Schwestern waren am Sonntag Nachmittag dort, und wir können sagen: Die Atmosphäre stimmte. Die Texte, die Gebete, die persönlichen Zeugnisse, die Stille, die Symbole… Alles drückte Sehnsucht, Offenheit, Präsenz und Gemeinschaft aus – Spuren des Heiligen Geistes in unserer Zeit. Es konnte aber auch keine geeignetere Kirche dafür ausgewählt werden als Liebfrauen, die so viel Gemeinschaft und Schönheit des Glaubens zum Ausdruck bringt. Mit dezenten Lichteffekten wurde der Blick der Beterinnen und Beter wohltuend auf Wesentliches gerichtet – auf Symbole und Räume der Gegenwart Gottes. Solche „Äußerlichkeiten“ spielen keine geringe Rolle, wenn es darum geht, die Herzen zu öffnen und Geborgenheit im Glauben zu spüren, aber beten kann man natürlich überall.

Das 24-Stunden-Gebet um geistliche Berufe fand nicht nur in Trier statt, sondern an vielen Orten in deutschsprachigen Ländern. Näheres dazu findet Ihr hier: https://www.werft-die-netze-aus.de

Das heißt, rund um die Uhr versammelten sich Gläubige in bestimmten Kirchen und beteten in diesem Anliegen. Bei der abschließenden Anbetungsstunde in Liebfrauen wurde die sogenannte „Berufungsmonstranz“ gesegnet und auf den Weg gebracht, die nun von Pfarrei zu Pfarrei oder von Kloster zu Kloster weitergereicht wird – je nachdem, wer mitmachen will –, um  weiterhin in diesem Anliegen besonders zu beten und das Anliegen Jesu zu verwirklichen: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter für seine Ernte aussende.“ Im Klartext: Gott zwingt uns solche „Arbeiter“ keineswegs auf. (Was sollten die auch tun, wenn sie nicht willkommen wären!) Er stellt sie nicht einfach irgendwo in die Landschaft, nach dem Motto: „So, jetzt macht mal.“ Sie sind auf offene Herzen angewiesen. Sie müssen willkommen sein, erwartet werden. Sie brauchen Raum zum Wirken, um die frohe Botschaft Gottes zu verkünden. Und, ganz wichtig: Ihre Berufung muss reifen und gedeihen können, mit der Hilfe und Wertschätzung aller – und ihrem Gebet! Gott geht es nicht darum, „angebettelt“ zu werden. Es geht darum, dass wir wirklich offen sind für seine kostbaren Geschenke, dass wir sie wertschätzen, ja nach ihnen verlangen und dies auch ausdrücken, damit Gottes neue Welt unter uns wachsen und gedeihen kann.

Wir begehen gerade die sogenannten „Bitttage“ vor Christi Himmelfahrt. Traditionell bittet man an diesen Tagen um eine gute Ernte. Man kann – sehr menschlich ausgedrückt – sagen: Die Menschen gaben Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt noch dieses existenzielle Anliegen mit in den Himmel – bis heute. Mancher mag es belächeln, aber die Menschen empfanden eben sehr plastisch und konkret. Früher waren sie ja auch noch viel radikaler als wir heute (meinen…) auf gute Ernten angewiesen. (Wobei der fortschreitende Klimawandel uns auch schon eines Besseren belehrt hat und zeigt, wie angewiesen wir nach wie vor sind…) Daher gingen sie betend durch die Feldwege ihrer Ortschaften und segneten die jungen Früchte. So vertrauten sie ihre Arbeit Gott an und hofften auf ein gutes Gedeihen.

Man kann durchaus auch an die geistige Ernte denken, für die wir dringend Arbeiter brauchen, und an den geistigen Klimawandel unserer Zeit. Daher sind wir froh, gerade an diesen Bitttagen die „Berufungsmonstranz“ bei uns haben zu dürfen. Es geht dabei nicht um diese besondere Monstranz als „Gerät“ – schließlich ist die eucharistische Gegenwart Christi wichtiger als die „Hülle“, die sie birgt –, sondern um das Zeichen, das helfen kann, dieses Gebetsanliegen wirklich ernst zu nehmen, in Mit-Verantwortung für unser Bistum. Man muss sich das vorstellen wie eine Art Staffel, die immer weitergereicht wird, mit der eine Aufgabe zu erfüllen ist: solange man sie bei sich hat, für öffentliche eucharistische Anbetungsstunden zu sorgen, in denen in diesem Anliegen besonders gebetet wird. Mitmachen können Pfarreien, Klöster, geistliche Zentren etc., also überall dort, wo öffentlich Liturgie gefeiert wird.

Von Dienstag, den 28. Mai, bis zum Fest Christi Himmelfahrt wird die Monstranz nun bei uns sein. Wir werden am Dienstag 28. und Mittwoch 29. nach der Vesper (um 17.30 h) eine eucharistische Andacht halten in diesem Sinne. Danach ist stille Anbetung bis zur Komplet. An Christi Himmelfahrt feiern wir um 7.30 h die hl. Messe und danach wird das Allerheiligste erneut in dieser Monstranz ausgesetzt sein bis 12.00 h. Wir laden Euch alle herzlich ein, mit uns zu beten, und würden uns über Euer Kommen sehr freuen.

Und für die, die nicht kommen können: Betet dort mit, wo Ihr seid! In Gottes Geist können wir überall „online“ sein und betend Einfluss nehmen auf den Gang unserer Zeit.  

Herzliche Grüße aus Kürenz,

Eure Trierer Benediktinerinnen

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Gottesdienstzeiten an Ostern


Kreuz Karwoche und Ostern 2019
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Gründonnerstag

Feier vom Letzten Abendmahl –.17.00 h

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Karfreitag

Karfreitagsliturgie – 15.00 h

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Karsamstag
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Osternachtfeier –.20.30 h

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OSTERSONNTAG

Osterhochamt –.8.00 h

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Ostermontag
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Hl. Messe:8.00 h

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Zum Gedenken an † Dr. Engelbert Felten

08.09.1954 – 03.03.2019
Foto: Felixianum Trier

Mit großer Bestürzung erhielten wir die Nachricht vom plötzlichen Heimgang unseres langjährigen Hausgeistlichen Dr. Engelbert Felten. Seit 1986 feierte er Tag für Tag mit uns die hl. Messe – 33 Jahre lang, in beeindruckender Treue.

Seine Freude am Glauben, sein Engagement für die Kirche, seine tiefgründigen Sonntagspredigten und täglichen lebensnahen Impulse, sein tiefer Sinn für Kunst, Musik und Literatur, sein freudiger Gesang, sein aufrichtiges Interesse am Leben unserer Gemeinschaft und jeder einzelnen Schwester, und in alledem seine Treue als Priester werden uns unvergesslich bleiben. Wir danken Gott für sein Leben und auch dafür, dass Er ihn uns so lange zur Seite gestellt hat.

Engelbert Felten wurde am 8. September 1954 geboren. Er wuchs mit seinen Geschwistern in Kenn bei Trier auf und fand schon früh in seinem Leben Freude am kirchlichen Leben und vor allem an der Musik. Früh verlor er seine Mutter und einen seiner Brüder. Im Glauben fand er Trost und Halt. Aber nicht nur um Trost und Halt ging es ihm im Glauben, er wollte sich von ganzem Herzen engagieren für Gottes neue Welt, die Botschaft des Evangeliums den Menschen verkünden. So entschloss er sich, Priester zu werden. 1980 wurde er im Trierer Dom geweiht. Danach war er zwei Jahre Kaplan in Boppard und von 1982 bis 1986 Religionslehrer am Staatlichen St. Matthias-Gymnasium in Gerolstein. Im September jenen Jahres begann er seine Tätigkeit als Hausgeistlicher bei uns im Kloster. 1987 machte er eine Zusatzausbildung in Homiletik und erhielt vorübergehend einen Lehrauftrag an der Universität Würzburg. Von 1988-1998 wurde er zum Lehrbeauftragten für Homiletik an der Theologischen Fakultät Trier und am Institut für Pastoralpsychologie und Homiletik des Bischöflichen Priesterseminars Trier ernannt. Seit 1994 war er nebenamtlicher Referent für die Priesterfortbildung im Bischöflichen Generalvikariat Trier. 1996 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert, 1998 zum Dozenten ernannt. Vom Jahr 2000 bis 2015 leitete er – meist von Trier aus – das theologisch-pastorale Institut der Bistümer Mainz, Limburg und Trier. Nach Beendigung dieses Dienstes übernahm er seelsorgliche Aufgaben als Kooperator der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Zudem war er an der noch jungen Idee des Orientierungs- und Sprachenjahres des Felixianums in Trier als Mitglied des Seminarkollegiums  von Anfang an beteiligt und hat dort in Bibelschulungen segensreich gewirkt. 

Alle diese Tätigkeiten hinderten Herrn Dr. Felten nicht daran, täglich mit uns die hl. Messe zu feiern – bis auf kleinere Unterbrechungen. Die morgendliche Eucharistiefeier und die Schriftlesung eine halbe Stunde zuvor in der Sakristei waren ihm als Quelle und Nahrung für sein Glauben und Handeln äußerst wichtig. Mit unglaublicher Beständigkeit hielt er diesen täglichen Rhythmus ein. Das spürten wir nicht zuletzt in der Art, wie er die hl. Messe feierte: ganz dabei, mit immer aktuellen Impulsen, mit Freude am Gotteslob und einem Herzen, das für die Nöte der Menschen schlug. Wir werden ihn sehr vermissen.

Möge er ruhen in Frieden und leben in Gottes neuer Welt.

Die Beerdigung findet am Freitag, 15. März um 13.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Trier statt, anschließend Sterbeamt in der Jesuitenkirche Trier.

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Gebetsanliegen für März 2019

  • Um den Schutz christlicher Gemeinschaften: Dass christliche Gemeinschaften – vor allem jene, die unter Verfolgung leiden – sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten respektiert werden. (Anliegen des Papstes)
  • Für die Polizei- und Rettungskräfte, die Feuerwehrleute und alle, die für die Sicherheit anderer sorgen und selbstverständlich da sind, wenn sie gebraucht werden. (Anliegen unseres Bischofs)
  • Für die Frauen und Männer, die in Notfall- und Telefonseelsorge auf Menschen in ihren Sorgen und Nöten hören und ihnen neuen Lebensmut geben. (Anliegen unseres Bischofs)
  • Für die Konföderationsversammlung der Benediktinerinnen vom Hlst. Sakrament in Köln vom 10.3. bis 16.3.2019 mit Schwestern aus Deutschland, Frankreich, Polen, Niederlande, Italien und Uganda. (Unser besonderes Anliegen)
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Gebetsanliegen für Februar 2019

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Für Opfer des Menschenhandels: Dass Menschen, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft willkommen geheißen werden.

Anliegen von Papst Franziskus

Für die verschiedenen Ordensgemeinschaften in unserem Bistum, die durch ihr Leben Zeugnis geben von Gottes Gegenwart in dieser Welt und seiner Liebe zu den Menschen.

Anliegen von Bischof Stephan

Für alle, die sich ehrenamtlich in Gruppen und Initiativen engagieren für benachteiligte Menschen, für Frieden und Solidarität und für ein gutes Miteinander der Generationen.

Anliegen von Bischof Stephan

Für alle, denen die Bewahrung der Schöpfung ein Herzensanliegen ist und für diejenigen, die unter dem Klimawandel jetzt schon besonders leiden.

Unser besonderes Anliegen

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Neu: Adventskalender

In diesem Jahr bieten wir erstmals einen Online-Adventskalender mit von uns erstellten Impulsen an. Ihr könnt ihn hier herunterladen, zumindest das Deckbild, auf dem Ihr die Zahlen der einzelnen Tage finden könnt. Mit den Zahlen ist der entsprechende Impuls verknüpft, der aber erst an dem jeweiligen Tag freigeschaltet wird.

Ihr werdet auf dem Deckbild keine weihnachtlichen Motive finden. Denn für uns ist Advent eine Zeit der Erwartung, nicht bloß eine „Vorweihnachtszeit“. Der Sonnenuntergang auf dem Deckbild (von unserem Nachbarn Gerhard Martin fotografiert) drückt aus, dass eine „alte Welt“ vergeht und einem neuen Licht Platz macht. Der neue Sonnenaufgang ist Christus selbst, dessen Liebe in dieser Welt herrschen will. Dieser neuen Welt Gottes einen Weg zu ebnen ist unsere vornehmste Aufgabe. Das meint Advent.

Eine weitere Besonderheit unseres Kalenders: Er endet nicht mit dem 24. Dezember, sondern geht bis zum 25., dem eigentlichen Hochfest.

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns den Weg nach „Bethlehem“ bewusst zu gehen. Täglich bieten wir Euch einen Impuls an, der Euch auf dem Weg begleiten kann. Als Orientierung dienten bei der Erstellung der Impulse die Tagesgebete der Liturgie, mit denen auch jeder Impuls endet, und in der letzten Woche die sogenannten O-Antiphonen. Die Impulse werden am jeweiligen Tag automatisch freigeschaltet, nicht vorher. Nachlesen wird man sie aber immer können. Ihr könnt sie entweder über das Deckbild des Adventskalenders finden, indem Ihr das entsprechende Datum auf dem Bild sucht, oder über unseren Blog.

Grundsätzliches zum beliebten Brauch des Adventskalenders und seiner Geschichte könnt Ihr hier nachlesen.

 

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+ Weihbischof Leo Schwarz

Am 26. November traf uns die Nachricht vom Heimgang von Weihbischof Leo Schwarz.  Er bleibt uns unvergesslich als ein Mensch, der seinen Glauben mit warmer Leidenschaft und großer Sympathie zu den Menschen gelebt hat, besonders zu den Menschen in Bolivien, unter denen er lange Zeit gelebt und gewirkt hat. Gern erinnern wir uns an seine gelegentlichen Besuche bei uns und nicht zuletzt an seine große Wertschätzung für unser Leben des Gebetes, die er immer wieder zum Ausdruck brachte. Das tat wohlgemerkt einer, der für die Mission alles gab und sich für die Armen abmühte. Gern versprachen wir ihm bei seinen Besuchen, sein Wirken mit unserem Gebet zu begleiten.

In den letzten Jahren lernten wir seine verschiedenen Schriften schätzen, die er nach seiner Rückkehr aus Bolivien verfasste, gestaltete, binden und verbreiten ließ – immer mit der Bitte um eine kleine Spende für die Menschen in Bolivien. Es waren sehr interessante Dokumentationen, mit vielen Bildern, über seine Erfahrungen in Bolivien, über seine Eindrücke von der Trierer Synode, über die Geschichte unseres Bistums und über Hieronymus Jaegen (1841-1919), dem innig verehrten Trierer Bankier, Parlamentarier und Mystiker, dessen Seligsprechungs-prozess zur Zeit läuft.

Besonders beeindruckend aber war seine Liebe zu den Armen. Ein Satz von Weihbischof Schwarz aus einem Interview zu seinem 85. Geburtstag fasst seinen großen Respekt vor den Armen beeindruckend zusammen: „Man muss sich mit dem Lebensraum der ‚kleinen Leute‘ vertraut machen und lernen, dass sie viel mehr Qualifikation haben [als man meint]. Es sind Menschen, die ihre Würde und Qualitäten haben. Und ich glaube, das ist von uns noch nicht erkannt worden. Dieser Prozess ist weltweit noch nicht gelungen, und er muss auch in der Kirche weitergeführt werden.“

Es wäre zu wünschen, dass die Gedanken und Schriften von Weihbischof Schwarz einmal einem größeren Kreis bekannt werden, denn sie sind es wert, nicht vergessen zu werden, wie überhaupt seine überaus menschenfreundlichen und vom Geist erfüllten Spuren, die er hinterlassen hat .

Möge er in Gott Frieden und ewige Freude finden.

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Buchempfehlung

Wir empfehlen folgendes lesenswerte Buch über ein zentrales, wenn nicht sogar das zentralste Thema menschlichen Lebens: die Liebe. Es ist vor wenigen Wochen von Professoren der theologischen Fakultät Trier herausgegeben worden:


Weitere Bücher, an denen wir mitgearbeitet haben, findet Ihr hier.

Das Buch „Hindurch ins Licht“ ist im Handel vergriffen. Ihr könnt es aber bei uns noch bestellen.
Das Büchlein „Aufbrüche“ (über unsere Geschichte und Spiritualität) steht nur noch online als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Ihr findet es hier.

 

 

 

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+ Sr. Mechtild Becker

Am 7. Juni 2018, dem Vorabend des Herz-Jesu-Festes, rief der gütige und barmherzige Gott unsere liebe Schwester M. Mechtild Becker im Alter von 92 Jahren, im 32. Jahr ihrer Profess, nach längerer Krankheit zu sich. Wir danken Gott für das Leben unserer Mitschwester. Möge sie ruhen und sich ewig freuen in seinem Frieden.

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